Wintermantel – warm, flauschig und praktisch soll er sein

Ein guter Wintermantel ist eine lohnende Investition, denn er ist im besten Fall nicht nur ein wärmender, sondern auch ein modischer Begleiter durch die kalte Jahreszeit. Während in Frühjahr und Herbst gern einmal zwischen Jeansjacke, Strickjacke und anderen leichten Modellen gewechselt wird, hat der Wintermantel bei eisigen Temperaturen in der Regel jeden Tag seinen großen Auftritt. Die Auswahl an Modellen scheint schier unbegrenzt, so dass der Kauf eines Wintermantels gut überlegt sein will.

Auch warm eingepackt gut aussehen

Natürlich sollte ein Wintermantel in erster Linie wärmen, so dass man sich auch bei kalten Temperaturen draußen frei bewegen kann, ohne dass dies gleich mit einer Erkältung am nächsten Tag abgestraft wird. Im besten Fall hält der Wintermantel nicht nur Kälte sondern auch Nässe vom Körper weg, so dass bei Regen kein klammes Tragegefühl entsteht. Aber auch wenn es bei einem Wintermantel in erster Linie um eine wärmende Funktion geht, spricht nichts dagegen, dass dieser auch optisch etwas hermacht und den winterlichen Look mit modischem Charme abrundet. Und auch wenn sich Designer und Fashion-Labels jede Wintersaison etwas Neues einfallen lassen, haben sich einige klassische Modelle bewährt, die immer wieder neu in Szene gesetzt werden. Zu den beliebtesten Wintermantel-Modellen gehören:

Parka

Bei einem Parka handelt es sich um einen mittellangen Anorak, der von Damen und Herren gleichermaßen gern getragen wird. Er besitzt oftmals eine abnehmbare Kapuze und bietet dank großer Taschen ausreichend Stauraum für Handschuhe. Die Kapuze ist gern mit (Kunst-)Fell besetzt. Parkas lassen sich besonders gut als Teil des Casual-Chics stylen, er ist lässig, sportlich und vielseitig zu kombinieren. Bevorzugte Farben bei einem Parka sind Olivgrün, Schwarz und Dunkelblau. Parkas werden zudem in verschiedenen Längen angeboten, so dass diese auch als Kurzmantel getragen werden können.

Daunenjacke

Die Daunenjacke ist ein Klassiker unter den Wintermänteln. Gans- und Entenfedern sorgen dafür, dass man auch bei Minusgraden nicht friert und die Jacke wunderbar warm hält. Bei Daunenjacken wird meist das Mischverhältnis angegeben. Ein Mischverhältnis von Daune 90/10 bedeutet, dass die Füllung aus 90% Daunen und 10% Federn besteht. Daunenjacken fallen aufgrund ihrer Füllung gern einmal etwas voluminöser aus, wodurch Frauen bevorzugt zu taillierten Modellen mit Taillengürtel greifen, um eine vorteilhafte Silhouette zu zaubern. Die Reinigung von Daunenjacken gestaltet sich etwas aufwendig, da sie nicht für die heimische Waschmaschine vorgesehen sind, sondern in die Reinigung gebracht werden sollten. Anders bei den Modellen mit Polyester, die auch von Veganern getragen werden können. Daunenjacken sollten keiner großen Nässe ausgesetzt werden, da sie als sehr wasserempfindlich gelten und es zu einem Verklumpen der Füllung kommen kann.

Dufflecoat

Typisches Merkmal des Dufflecoats sind die länglichen Knöpfe, die mittels Schlaufe geschlossen werden, auch Knebelknöpfe genannt. Hinzu kommt eine meist weit geschnittene Kapuze, die an besonders windigen und kalten Tagen zusätzlich den Kopf schützt. Durch den weiten Schnitt passt auch noch ein Wollschal unter die Kapuze. Üblicherweise hat der Dufflecoat Dreiviertel-Länge und ist aus schwerem Wollstoff gefertigt, was ihn angenehm mollig warm macht.

Cape

Das Cape sorgt für etwas Abwechslung in der Auswahl der Wintermäntel, da es über einen besonderen Schnitt verfügt, der einem Umhang ähnelt. Das Cape gibt es mit oder ohne Ärmel. Typisch ist zudem ein eher weiter Schnitt, der es erlaubt, dass unter dem Cape auch dickere Pullover oder Strickjacken getragen werden können. Da es nicht besonders körpernah anliegt, hält es aber auch kalte Luft nicht komplett vom Körper fern, so dass das Cape bei frostigen Minustemperaturen nur eingeschränkt zu empfehlen ist.

Doppeljacken

Doppeljacken bieten ein hohes Maß an Funktionalität. Hier kommen gleich zwei Jacken zum Einsatz. Zum einen eine wärmende Innenjacke, die der Kälte trotzt. Zum anderen eine wetterfeste Außenjacke, meist eine Hardshelljacke, die nicht nur den Körper, sondern auch die Innenjacke vor Regen schützt. Die beiden Jacken können zusammen sowie je nach Bedarf auch einzeln getragen werden, so dass ideal auf die Outdoorbedingungen und Temperaturen eingegangen werden kann.

Kunstfaserjacken

Einer Kunstfaserjacke kann auch ein Regenschauer nichts anhaben. Sie behalten trotzdem ihre Wärmeleistung bei. Kunstfaserjacken sind zudem angenehm pflegeleicht und trocknen vergleichsweise schnell wieder, sollten sie nass werden.

Kriterien, die ein guter Wintermantel erfüllen sollte

Wichtig ist bei einem Wintermantel eine gute Isolierung, um auch wirklich kalten Temperaturen zu trotzen. Das Material spielt hierbei eine wichtige Rolle, ebenso die einzelnen Luftpolster. Diese sind zwischen den Bekleidungsschichten eingearbeitet und erwärmen sich durch die Körperwärme. Ein weiteres Auswahlkriterium bei Wintermänteln sollte die Passform sein. Im Winter wird gern der sogenannte Zwiebellook getragen, also mehrere Kleidungsstücke übereinander. Dies sollte bei der Passform des Wintermantels berücksichtigt werden. Sitzt der Mantel zu eng, passt keine wirklich warme Kleidung darunter, zudem wird man erheblich in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Bei einem zu weiten Schnitt des Wintermantels, leidet hingegen dessen Isolationsvermögen.

Den Wintermantel passend zur Figur auswählen

Gerade weil der Wintermantel meist ein treuer Begleiter durch die gesamte Wintersaison ist, sollte er auch so gewählt werden, dass er zur eigenen Figur passt und so der Silhouette schmeichelt.

Mäntel in A-Linie

Wintermäntel in A-Linie, die unterhalb der Hüfte enden, schmeicheln der Figur, kaschieren an Hüfte und Oberschenkeln und zaubern so auch bei kräftigeren Frauen eine vorteilhafte Silhouette. Um diesem Effekt nicht entgegenzuwirken, sollte auf Taschen in Hüfthöhe verzichtet werden, da diese optisch auftragen. Die leicht ausgestellte Form von Mänteln in A-Linie lässt den Mantel locker über Hüfte und Po fallen, so dass Problemzonen optisch in den Hintergrund rücken.

Kurzmäntel für kleine Frauen

Ein zierlicher Körperbau macht Kurzmäntel zur passenden Wahl. Zu lange oder zu dicke Mäntel würden an kleinen, zierlichen Frauen viel zu massiv wirken. Eine Mantellänge bis maximal zu den Oberschenkeln ist hier ausreichend. So lässt sich die Figur optisch strecken.

Mäntel für den X-Typ

Frauen des X-Typs können sich über eine unbeschreiblich weibliche Sanduhr-Figur freuen. Ein ausgeprägtes Dekolleté trifft hier auf eine schlanke Taille und weibliche Hüften. Mit einem Trenchcoat sind solche Frauen bestens beraten, denn dieser Mantel unterstreicht die Sanduhr-Figur und damit die weiblichen Vorzüge hervorragend. Dank des Bindegurtes, lässt sich die schlanke Taille optimal noch betonen. Da das Mantelunterteil leicht ausgestellt ist, werden zugleich die weiblichen Hüften locker und vorteilhaft umspielt.